Sozialkunde am Karolinen-Gymnasium

Der Mensch sucht soviel Welt als möglich zu ergreifen und so eng, als er nur kann, mit sich zu verbinden.
(Wilhelm von Humboldt)

Die Beobachtung Wilhelm von Humboldts, die als Motto des bayerischen Lehrplans fungiert, trifft auf den Sozialkundeunterricht in besonderem Maße zu: „Sozialkunde ist Leitfach der politischen Bildung. Ziel des Sozialkundeunterrichts ist die Demokratiefähigkeit junger Menschen. Im Zentrum des Faches steht der Mensch als soziales und politisches Wesen, das sich in eigenem Interesse mit öffentlichen Angelegenheiten beschäftigt. […]
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln auf der Grundlage des im Grundgesetz verankerten Menschenbilds systematisch Demokratiekompetenz, welche sie zu angemessener Orientierung in der modernen Gesellschaft, zu reflektierten politischen Urteilen, zu eigenständigem Informieren als Basis für politische Entscheidungen und zur Übernahme von Verantwortung in Staat und Gesellschaft befähigt. Sie erkennen die Möglichkeiten politischer Teilhabe und Einflussnahme […] und sind in der Lage, gegenwärtiges Geschehen im unmittelbaren Umfeld sowie im nationalen und internationalen Rahmen auf historische Entwicklungen zu beziehen. Dies wird durch die enge fächerübergreifende Zusammenarbeit von Sozialkunde und Geschichte […] unterstützt.“

Am Karolinen-Gymnasium können interessierte Schülerinnen und Schüler Sozialkunde nicht erst ab der 10. Jahrgangsstufe belegen. Im sozialwissenschaftlichen Zweig (WSG-S) erleben sie ab der 8. Jahrgangsstufe, welche Zusammenhänge zwischen ihrer Lebenswelt, gesellschaftlichen Entwicklungen und Weltpolitik bestehen. So erwerben die Schülerinnen und Schüler bereits früh „Verantwortungsgefühl und -freudigkeit“ für Staat und Gesellschaft.

(nach: Fachprofil Sozialkunde im LehrplanPlus und Bayerische Verfassung Art. 131) 

Ansprechpartner

Winfried Adam (Fachbetreuer)

Konstanze Hüttenhofer (Betreuerin der Fachschaftsseiten)